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Eichen-Lesepult mit gotischen Ausschnitten, ca. frühes 20. Jahrhundert

Opgenomen in het archief

Dit object heeft een nieuwe eigenaar gevonden en maakt nu deel uit van het archief van The Collectionist.


Ein Lesepult aus dunkler Eiche mit einer geneigten Lesefläche und einer ausklappbaren Stützleiste unten. Die zwei Pfosten sind mit gotisch anmutenden Spitzbogenausschnitten versehen, einem dekorativen Element, das auf die kirchliche und liturgische Möbeltradition verweist. Das Holz zeigt eine tiefe, dunkle Patina, die zu langem Gebrauch passt. Die Konstruktion ist solide und schmucklos: kein Eisenbeschlag, kein Überfluss.

Lesepulte wie dieses wurden in Kirchen, Klöstern, Bibliotheken und Studierzimmern verwendet und stehen in einer langen Tradition, die bis zum mittelalterlichen Lesepult zurückreicht. Die gotisierende Formensprache war im späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert im religiösen und bürgerlichen Interieur weit verbreitet, sowohl in den Niederlanden als auch im übrigen Westeuropa. Dieses Exemplar hat die Ruhe und die Schwere eines Gebrauchsgegenstands, der seine Funktion ernst nahm.

Curatorsnoot

Die Spitzbogenausschnitte sind nicht bloß dekorativ: sie erleichtern das Ganze optisch, ohne die Konstruktion zu schwächen, eine Lösung, die der mittelalterliche Schreiner bereits kannte.